Multitouch-Bildschirm mit 6.5 cm (2,57”) und brillantem 18-Bit-Farbdisplay (Auflösung 320 × 400)
Gestenbereich, der einfaches Navigieren per Gesten ermöglicht
Tastatur
Vollständige QWERTZ-Tastatur, ausziehbar
Wechselmedien
USB-Massenspeicher-Modus für die schnelle Übertragung von Medien- und andere Dateien zwischen Desktop und Telefon
Konnektivität
Triband UMTS, Quadband GSM/EDGE für globale Nutzung(10)
Wi-Fi 802.11b/g/n mit WPA, WPA2, WEP und 802.1x-Authentifizierung(1)
Integriertes GPS(3)
Drahtlose Bluetooth® 2.1-Technologie + EDR mit A2DP Stereo-Bluetooth-Unterstützung
WLAN-Router-Applikation für bis zu fünf Geräte über den Mobile Hotspot von HP(8)
Hochgeschwindigkeitsnetzwerk(1)
Leistungsfähiger Browser mit umfassendem Internetzugang und Support für Adobe Flash Player 10.1 Beta für Zugriff auf vielfältige Flash-basierte Web-Inhalte(1)
E-Mail inklusive EAS (für Zugang zu Microsoft Exchange Server) sowie persönlicher E-Mail-Unterstützung (Google Mail Push, Yahoo!, POP3, IMAP) (5)
Umfassendes Messaging (Kombination von IM-, SMS- und MMS-Funktionen)(4)
Audio
3,5-mm-Stereo-Kopfhöreranschluss
Ruftonschalter für Stummschalten mit nur einem Knopfdruck
Sensoren
Annäherungssensor, Lichtsensor und Beschleunigungssensor
Webcam
Videoaufzeichnung und -wiedergabe, 5-Megapixel-Kamera mit Geotagging
Optionaler interner Speicher mit entweder 16 GB oder 32 GB(14)
Display
24.6 cm (9,7“) diagonale XGA-Kapazität, Multitouch-Bildschirm mit brillantem 18-Bit-Farbdisplay und 1.024 x 768-Auflösung
Gestenbereich, der einfaches Navigieren per Gesten ermöglicht
Tastatur
Vollständige QWERTZ-Tastatur, ausziehbar
Wechselmedien
Micro-USB (Auflademodus und PC-Anschluss) mit Hi-Speed USB 2.0
Konnektivität
Leistungsfähiger Browser mit funktionsfähigem Internetzugang, einschließlich Unterstützung der Betaversion von Adobe Flash Player 10.1, um Zugriff auf umfangreiche Flash-basierte Webinhalte zu ermöglichen(1)
Drahtlosverbindung:
— WLAN 802.11 b/g/n mit WPA, WPA2, WEP, 802.1x-Authentifizierung(1)
— A-GPS (nur 3G)(10)
— Drahtlose Bluetooth® 2.1-Technologie + EDR mit A2DP Stereo-Bluetooth-Unterstützung
E-Mail, einschließlich EAS (für Zugang zu Microsoft Exchange Server) sowie Unterstützung von Google Gmail push, Yahoo!, POP3, IMAP(6)
Umfassendes Messaging(4)
Audio
3,5-mm-Kopfhörer/Kopfhörer-/Mikrofonanschluss
Interne Stereolautsprecher und Beats Audio
Sensoren
Lichtsensor, Beschleunigungs-sensor, Kompass (Magnetometer) und Gyroskop
Webcam
1,3-Megapixel-Webcam auf der Vorderseite für Videotelefonie in Echtzeit(11)
Videoaufzeichnungen und
-wiedergabe
Abmessungen
190 mm x 242 mm x 13,7 mm
Gewicht inkl. optischem Laufwerk
Ca. 740 Gramm
Stromversorgung
Wiederaufladbarer Akku 6.300 mAh
Eingebaute Touchstone-Technologie von HP für einfaches Aufladen (Touchstone wird für das HP TouchPad separat verkauft) und Touch-to-Share von HP, um Internetadressen für HP TouchPad und kompatible webOS Telefone untereinander freizugeben(5)
Der webOS-Zug setzt sich endlich wieder in Bewegung: Ein halbes Jahr nach der Übernahme von Palm hat Hewlett-Packard einen ersten Fahrplan für das webOS vorgelegt. Das neue HP webOS 2.0 wird u.a. mit einem echten Multitasking ausgestattet sein. Außerdem hat HP den Service Synergy weiterentwickelt, mit dem man besonders bequem soziale Netzwerke von dem Smartphone aus nutzen kann. Außerdem soll Adobe Flash 10.1 laufen. Bei der Vermarktung des Betriebssystems verzichtet HP auf den Markennamen Palm.
Den vertrauten Namen findet man immerhin bei der Hardware wieder: Der Palm Pre 2 soll noch diese Woche in Frankreich bei SFR auf den Markt kommen und in den kommenden Monaten bei Verizon in Vereinigten Staaten und in Kanada.
Palm unternimmt Ende April einen neuen Versuch, dem iPhone und anderen Smartphones Konkurrenz zu machen. Bislang hat das kalifornische Unternehmen den Palm Pre in Deutschland nur über O2 vertrieben. Künftig werden die neuen Internet-Handys des Unternehmens – Pre Plus und der kleinere Pixi Plus – auch in den Shops von Vodafone zu haben sein.
»Wir sind stolz, dass wir nun zwei leistungsfähige Partner in Deutschland haben», sagte Palm-Chef Jon Rubinstein. Die erste Generation des Palm Pre erhielt zum Marktstart im Sommer 2009 in Testberichten durchweg Bestnoten. Besonders das moderne Betriebssystem WebOS überzeugte die Tester. Doch im Wettbewerb mit dem Apples iPhone und den Handys mit dem Android-Betriebssystem von Google konnte der Pre bislang nicht mithalten – zumindest was die Absatzzahlen betrifft.
Hauptspeicher verdoppelt
Den Pre Plus hat Palm besser ausgestattet: Mussten sich Nutzer beim Vorgänger noch mit acht Gigabyte Hauptspeicher begnügen, hat das neue Smartphone die doppelte Speichermenge an Bord. Damit kann das Betriebssystem auch eine Stärke besser ausspielen als bisher: WebOS ermöglicht im Gegensatz zu iPhone OS oder dem meisten anderen Smartphone-Systemen echtes Multitasking. Die Anwender können mehrere Programme gleichzeitig geöffnet halten und zwischen verschiedenen Apps genannten Anwendungen hin und her springen. Bei den meisten anderen Smartphones werden sie dagegen gezwungen, erst die laufende App zu schließen, um eine andere öffnen zu können.
Von der gegenüber dem Vorgänger schnelleren Hardware des Pre Plus ist allerdings bei Routinearbeiten wie Surfen und E-Mail nicht viel zu merken. Der größere Arbeitsspeicher zahlt sich erst richtig aus, wenn eine größere Zahl von Apps gleichzeitig geöffnet wird.
Größere Freiheiten für die Anwender
Im Vergleich zum iPhone überzeugen die Palm-Smartphones mit den größeren Freiheiten, die dem Anwender eingeräumt werden. Das beginnt schon bei der Inbetriebnahme: Während das iPhone eine einmalige Aktivierung über einen angeschlossenen PC oder Mac voraussetzt, kann man die Palm-Geräte ohne jede Verbindung zu einem Computer starten. Auch das Aktualisieren des Betriebssystems findet bei Pre Plus und Pixi Plus “Over the air”, also über das Mobilfunknetz, statt.
Flexibler als das iPhone ist der Palm Pre Plus auch bei der Frage, wie man einen PC, eine mobile Spielekonsole oder einen Tablet-Computer wie das iPad unterwegs mit dem Internet verbinden kann. Mit der Anwendung “Mobile Hotspot” kann man das Palm-Gerät in einen mobilen WLAN-Router verwandeln und so einen kabellosen und mobilen Internetzugang ermöglichen. Das ist praktisch – allerdings beansprucht der Hotspot-Betrieb den Akku des Palm Pre erheblich, so dass man bei längerer Nutzung besser das Netzteil einstöpselt oder das Gerät auf die futuristische drahtlose Ladestation Touchstone legt. Außerdem wird der Pre Plus bei längerem Betrieb recht warm.
Defizite beim Software-Angebot
Defizite im Vergleich zum iPhone und auch zu Android-Handys haben die beiden Palm-Smartphones noch beim Software-Angebot. Während der iTunes App Store aus allen Nähten platzt und der Android Marketplace inzwischen auch üppig bestückt ist, gibt es für WebOS noch nicht so viele Apps. Doch Palm hat in den vergangenen Monaten nachgebessert. So bietet der eigene App Catalog inzwischen 3D-Spiele wie “Need for Speed Undercover”, “Real Football 2010″, “Die Sims 3″ oder “Let’s Golf”.
Palm Pixi Plus auf der Ladestation Touchstone
Stark sind auch die Anwendungen, die die Palm-Handys mit sozialen Netzwerken wie Facebook oder LinkedIn verbinden. Der 139 Gramm schwere Pre Plus hat eine Schiebetastatur und einen im Vergleich zum Pixi Plus etwas größeren Bildschirm. Letzterer wiegt nur 94 Gramm, ist dünner und hat eine QWERTZ-Tastatur direkt unter dem Display. Palm hat Pixi Plus mit acht Gigabyte Hauptspeicher ausgestattet. In einem Zweijahresvertrag von Vodafone wie dem SuperFlat Internet kostet der Pre Plus 150 Euro, der Pixi Plus 50 Euro. Bei O2 erhält man den Pre Plus für eine Anzahlung von 29 Euro und 24 Monatsraten zu je 20 Euro ohne Vertragsbindung. Beim Pixi Plus werden eine Anzahlung von 29 Euro und 24 Monatsraten von 15 Euro fällig.
Brillante Plattform mit viel Potential
Joshua Topolsky, Chefredakteur des Technik-Blogs Engadget, spekuliert darauf, dass neue Anwendungen für WebOS den Pre Plus im Vergleich zu den Wettbewerbern nach vorne bringen. “Palm hat nicht das schnellste Smartphone, nicht die höchste Bildschirmauflösung und sicherlich nicht die größte Auswahl an Programmen.” Es habe aber eine brillante Plattform mit großem Potenzial, die die Art und Weise verändern könnte, wie Nutzer mit dem Handy leben und arbeiten. Der Technikdienst golem.de lobt die Qualität des neuen Smartphones, kritisiert aber den Preis: Der “Pre Plus ist eindeutig das bessere Pre-Modell, ist aber zum Marktstart im Vergleich zum Pre mit einem Preis von 510 Euro überteuert.”